Split und die Umgebung

Der Diokletianspalast ist eines der besterhaltenen Denkmäler römischer Architektur auf der Welt. Der Kaiserpalast wurde als ansprechende Interpolation verschiedener Elemente einer Luxusvilla erbaut: ein Sommerpalast nach dem Bauplan eines römischen Militärlagers (castrum), das durch seine zwei Hauptstraßen in vier Teile geteilt wird. Der südliche Teil des Palasts war dem Schema nach als Wohnung und Ort staatlicher und religiöser Zeremonien für den Kaiser gedacht, und der Nordteil für die kaiserliche Heereswache, die Dienerschaft, als Lagerräume etc. Der Palast ist ein rechtwinkliges Bauwerk (ca. 215 x 180 m) mit vier großen Türmen in den Ecken, vier Toren an den Seiten und je vier kleineren Türmen auf den Mauern. Der untere Teil der Mauern ist ohne jede Öffnung, und der obere Stock ist durch einen moumentalen Bogengang nach Süden und durch Gänge mit großen Fenstern zu den übrigen drei Seiten hin geöffnet. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Bewohner des Palasts, und später auch die Bürger Splits, die Räumlichkeiten ihren Bedürfnissen angepasst, und daher haben sowohl die Gebäude im Inneren wie auch die Außenmauern mit den Türmen ihr ursprüngliches Aussehen stark verändert.

Salona: Man nimmt an, dass hier bereits im 4. Jahrhundert vor Christus eine Stadt gegründet wurde, die unter dem starken Einfluss der griechischen Kolonien stand, sich aber erst mit der Ankunft der Römer im ersten Jahrhundert zu entwickeln und auszudehnen begann. Sie wurde ein bedeutender Hafen und ein politisches, militärisches und wirtschaftliches Zentrum. Es wurden Tempel gebaut, Thermen, ein Forum, ein Amphitheater, Märkte, Lagerhallen, öffentliche und Wohngebäude. Im Konflikt zwischen Caesar und Pompeius stand die Stadt auf der Seite Caesars, der den Krieg gewann. Zum Zeichen seiner Dankbarkeit erhob er sie in den Stand einer Kolonie - "Colonia Martia Julia Salona".
Salona war ein wichtiges Zentrum, das viele Menschen anzog, hierher zu kommen und ihren Platz unter der Sonne zu finden. Einer von ihnen war Gaius Aurelius Valerius Diokletian, der römische Kaiser selbst. Man sagt, dass er aus einer Patrizierfamilie dieser Gegend stammte. Gegen Ende seines Lebens hegte er den Wunsch, sich einen Palast zu bauen, und entschied, dass dies auf der Halbinsel neben Salona an der natürlichen, nach Süden gerichteten Bucht geschehen sollte. Man sagt auch, dass der Kaiser an Rheuma litt, und da es hier Schwefelquellen gab, die lindernd auf seine Leiden wirkten, gab er die Anordnung: "Baut mir einen Palast!". So begann die Geschichte Splits. Die Stadt Solin spielte als Krönungsstadt der kroatischen Herrscher eine wichtige Rolle in der kroatischen Geschichte. Von ihrer Bedeutung zeugen auch die vielen Denkmäler aus dieser Zeit wie die Kirche Suplja, die Burgruine, die Schatzkammern und die Funde auf der Insel Gospin Otok, wo in Ausgrabungen neben der heutigen Soliner Pfarrkirche die Fundamente einer Kirche aus dem 10. Jahrhundert und das Grab der Königin Jelena gefunden wurden.

Stobreè: An einer Bucht, in die der Fluß ®rnovnica mündet liegt die Siedlung Stobreè , das einstiege griechische Epetion, das während der griechischen Kolonisation auf einer natürlichen Halbinsel gegründet wurde. Stobreè ist der Bestandteil von Split und nur 7 Km vom Diokletianpalast entfernt. Von den Inseln ©olta und Braè, als auch vom Berg Mosor umgekreist, sind den Gästen verschiedene Ausflüge ermöglicht.
Zahlreiche Restaurants bieten eine reiche Auswahl an einheimischen Spezialitäten und Getränken. Während des Sommers können Sie das Baden auf den Stränden um den Ort genießen. Im Ort werden Volksfeste organisiert und in der Stadt gibt es ein reiches Programm des Spliter Sommers.

Klis war im 9.Jh. das Zentrum der Trpimiroviæ Dynastie, kroatische Fürsten und Könige. Wegen seiner Lage war es lange Zeit eine schwer besiegbare Festung. Das Mittelalterische Klis war auch Zentrum der kroatischen Krieger ( Uskoci genannt ), die gegen Türken und Venezianer kämpften. Mit der Eroberung von Klis im Jahre 1537 eroberten die Türken auch Salona und versuchten durch Ka¹tela bis Split zu kommen, aber das gelang ihnen nie. Unter türkischer Herrschaft wurde eine Moschee gebaut. Die Reste der Krieger von Klis (Uskoci) zogen,nach der Eroberung der Festung , nach Senj um. Klis wurde im Jahre 1596 für eine kurze Zeit befreit und die definitive Befreiung war im Jahre 1648, als Venezianer in einem Konflikt mit den Türken waren, und von dann war die Festung unter der Herrschaft von Venezianern. Im Ort befindet sich ein alter türkischer Brunnen.

Trogir: Die kleine Stadt mit vielen Geschichten, von den alten Zeiten bis heute. Man hält Trogir für eine der besterhaltenen romanisch-gotischen Städte Mitteleuropas, was die Stadt einzigartig macht. Im Stadtkern befinden sich mit den Mauern (UNESCO) umgegekreist, das Schloß und die Festung. Ein besonderer Wert gibt ihm die Kathedrale der Hl. Laurentius mit dem Portal des bekanntesten Meister Radovan aus dem 13.Jh.
Die Umgebung von Trogir macht eine wunderschöne Küste mit vielen Inseln. Der historische Stadtkern von Trogir ist das einzigartige Denkmal der Kultur und deswegen ist im Jahre 1997 auf der Liste der Weltkulturerbschaft von UNESCO eingetragen.

Omi¹ wurde an der linken Seite des Cetina Flusses gebaut. Es liegt wie in einem Dreieck zwischen dem Gebirge, Fluß und Meer. Omi¹ war eine Siedlung unter der Festung Starigrad (Fortica), die hoch im Gebirge liegt. Wegen der ständigen Gefahr vom Land als auch vom Meer ist Omi¹ schon im Mittelalter von den Mauern umgegeben. Die Mauern wurden von den speziellen Festungen im Osten und im Nordwesten vom Festung Peovica (Mirabella) verstärkt. Die Kirche des Hl. Peter aus dem 10.Jh. ist das älteste Denkmal in Omi¹. In der Renaissancekirche des Hl. Geistes (16.Jh.) befindet sich ein Altarsteil ¨Abstieg des Heiligen Geistes¨ von Palmo der Jüngere, und nicht weit von der Pfarrkirche, im Renaissancehaus, befindet sich Stadtmuseum mit archeologischen Funde und etnografischen Gegenständen.